Gottesdienst und Andachten

Gottesdienst und Andachten

Die regelmäßigen Gottesdienste und Andachten gehören zu unserem Alltag. Sie sind herzlich eingeladen diese mit uns in unserer Kirche zu feiern.

Nach der Schließung aufgrund Corona fand am 10.05.2020 der 1. Gottesdienst statt. Hier finden Sie einen Bericht von Pfarrer Alexander Liermann.

Auch möchten wir Ihnen gerne zwei geistliche Impuls mitgeben: Zum einen für Sonntag Miserikordias Domini am 26. April 2020 und für Sonntag Jubilat am 03. Mai 2020.

Das aktuelle grüne Parament mit dem Weinstock:
Christus spricht: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ Johannes 15,5

Christus lebt in unserer Welt, wir brauchen ihn nicht woanders zu suchen. Als Reben sind wir ihm nahe, hängen an ihm. Sein Leben schenkt uns das Leben. Fest verwurzelt ist der Weinstock. Die Wurzeln reichen zum Vater und verbinden uns durch Jesus mit IHM. Die Reben kommen und gehen, jedes Jahr.

Der Weinstock war zuerst da und bleibt von Ewigkeit zu Ewigkeit.


Die aktuelle grüne Kanzelpultdecke:

Hierauf ist der Dreieinigkeitsknoten zu sehen.

Im christlichen Glauben repräsentieren die drei Punkte des Trinity-Knotens die Heilige Dreifaltigkeit von Vater, Sohn und Heiligem Geist.

Die endlosen ineinandergreifenden Kurven repräsentieren auch Gottes ewige Liebe. Der Kreis symbolisiert das Ewige Leben.

Die aktuellen Termine unserer Gottesdienste und Andachten finden Sie nachfolgend.

Evangelium und Musik

Das biblische Wort des Alten und Neuen Testaments hat die deutliche Tendenz zu Poesie, Gesang und Musik. Diese sind hier nicht schmückendes Beiwerk für eine Lehre. Sie sind als Psalm, Canticum, Hymnus, Spruchweisheit etc. notwendige Gestalt des WORTES: Singen – als Einheit von Wort und Musik - ist einerseits ein Sagen, in dem Sprache zugleich überschritten wird und in dem auch ein Jenseits von Worten wirkmächtig wird. Andererseits ermöglicht gemeinsames Singen die Erfahrung gemeinsamer Worte.
Für Martin Luther war aus theologischem Grund (nicht zuletzt auch aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit den Psalmen und seiner befreienden Entdeckung des Evangeliums) das Singen notwendige Äußerung des Glaubens, Ausdruck des gemeinsamen Priestertums aller Glaubenden und Kennzeichen der Kirche aller Zeiten. Wortverkündigung und Feier des Heiligen Abendmahls gaben für ihn dem Gottesdienst insgesamt einen eucharistischen – danksagenden – Horizont. So galt für ihn: „So sie's nicht singen, so glauben sie's nicht“.

Die Gemeinde des Frankfurter Diakonissenhauses versteht sich in diesem Sinn als lutherische Gemeinde: In jeder Woche, jeweils im Wechsel zwischen Wochenschlussgottesdienst am Samstagabend und dem Gottesdienst am Sonntag, feiert sie das Heilige Abendmahl. Die gottesdienstliche Musik in ihrer Vielfalt hat hier einen hohen Stellenwert. Deswegen gibt es auch eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Pfarrer/in und Kirchenmusiker/in in der Vorbereitung der Gottesdienste.

Psalm und Lied, Singspruch oder Taizé-Gesang begleiten aber auch das gemeinsame Leben und den Alltag. Sie klingen nicht nur in den täglichen Andachten, sondern auch bei Fest und Feier, und sie sind präsent im Einzelleben, manchmal auch als stille Begleiter oder als gegenseitige Ermutigung in schwierigen Situationen.