Gottesdienst und Andachten

Gottesdienst und Andachten

Die regelmäßigen Gottesdienste und Andachten gehören zu unserem Alltag. Sie sind herzlich eingeladen diese mit uns in unserer Kirche zu feiern.

Das aktuelle Parament:
Von den vielen möglichen Zeichen sehen wir hier die Dornenkrone. Dornen sind ein Sinnbild für Sünde. Darum musste Christus sie für uns tragen. Eine alte jüdische Überlieferung sagt: Gott wählte den Dornbusch als Ort der Begegnung mit Mose. Gott sprach: „Ich habe das Elend meines Volkes gesehen, ich habe ihr Leiden erkannt.“ Der Ort voller Dornen und Stacheln war heiliges Land. Dornensträucher jeglicher Art werden zum Symbol der Erlösung, wenn sie durch Berührung mit dem Herrn geheiligt werden.

Die aktuelle Kanzelpultdecke:
Hier ist der Abendmahlkelch zu sehen. Darüber das Kreuz umgeben mit Jesu Blut. Es ist ein zentrales Wort der Passions- und Ostergeschichte.
Als König der Juden verspotten die Kriegsknechte Jesus.
Die Krone des Spottes und der Verhöhnung wird zum Ehrenzeichen des Gottessohnes. In der Passion wird seine Herrlichkeit kund.

Wir danken IHM, dass er lebt und wir Ostern feiern dürfen. AMEN

Glockengeläut und Gebet

Jeden Sonntag um 12.00 Uhr läuten die Kirche der Diakonissenkirche. Dann sind Sie herzlich eingeladen zuhause zu beten. Diese Aktion verbindet die Menschen in dieser Zeit miteinander.
Dies ist eine Aktion der evangelischen und katholischen Kirche in Frankfurt und Offenbach sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen.
Nähere Informationen finden Sie unter www.efo-magazin.de/gebet , und den Flyer finden Sie hier.

Die aktuellen Termine unserer Gottesdienste und Andachten finden Sie nachfolgend.

Evangelium und Musik

Das biblische Wort des Alten und Neuen Testaments hat die deutliche Tendenz zu Poesie, Gesang und Musik. Diese sind hier nicht schmückendes Beiwerk für eine Lehre. Sie sind als Psalm, Canticum, Hymnus, Spruchweisheit etc. notwendige Gestalt des WORTES: Singen – als Einheit von Wort und Musik - ist einerseits ein Sagen, in dem Sprache zugleich überschritten wird und in dem auch ein Jenseits von Worten wirkmächtig wird. Andererseits ermöglicht gemeinsames Singen die Erfahrung gemeinsamer Worte.
Für Martin Luther war aus theologischem Grund (nicht zuletzt auch aufgrund seiner intensiven Beschäftigung mit den Psalmen und seiner befreienden Entdeckung des Evangeliums) das Singen notwendige Äußerung des Glaubens, Ausdruck des gemeinsamen Priestertums aller Glaubenden und Kennzeichen der Kirche aller Zeiten. Wortverkündigung und Feier des Heiligen Abendmahls gaben für ihn dem Gottesdienst insgesamt einen eucharistischen – danksagenden – Horizont. So galt für ihn: „So sie's nicht singen, so glauben sie's nicht“.

Die Gemeinde des Frankfurter Diakonissenhauses versteht sich in diesem Sinn als lutherische Gemeinde: In jeder Woche, jeweils im Wechsel zwischen Wochenschlussgottesdienst am Samstagabend und dem Gottesdienst am Sonntag, feiert sie das Heilige Abendmahl. Die gottesdienstliche Musik in ihrer Vielfalt hat hier einen hohen Stellenwert. Deswegen gibt es auch eine kontinuierliche Zusammenarbeit von Pfarrer/in und Kirchenmusiker/in in der Vorbereitung der Gottesdienste.

Psalm und Lied, Singspruch oder Taizé-Gesang begleiten aber auch das gemeinsame Leben und den Alltag. Sie klingen nicht nur in den täglichen Andachten, sondern auch bei Fest und Feier, und sie sind präsent im Einzelleben, manchmal auch als stille Begleiter oder als gegenseitige Ermutigung in schwierigen Situationen.